Tapezierungen in Düsseldorf & Ratingen

Tapezierungen aller Art

Das Tapezieren von Designer-Tapeten der führenden Hersteller sorgt in Ihrem Zuhause für ein besonderes Wohlempfinden. Jede Fläche wird zum Unikat, flexibel in Form und Farbe. Tapeten gehören längst wieder zum zeitgemäßen Wohnen — und wir bringen Ihnen die neuesten, ungewöhnlichsten und auch die traditionellsten Kollektionen ins Haus.

Welche Tapete passt zu welchem Raum?

Der Unterschied zwischen einer Tapete, die zehn Jahre hält, und einer, die nach zwei Jahren an den Nähten aufgeht, liegt meist nicht am Muster, sondern am Trägermaterial.

Vliestapete

Der Standard für fast alles. Der Kleister wird auf die Wand aufgetragen, die Bahn trocken angelegt — das geht schneller, verzieht sich nicht und lässt sich später in einem Stück trocken abziehen. Vliestapeten sind maßhaltig, reißfester als Papier und überbrücken feine Haarrisse im Putz. Wenn Sie später einmal renovieren wollen, ohne den Untergrund zu ruinieren, ist das die richtige Entscheidung.

Papiertapete

Die klassische Variante, oft bei besonderen Dessins und historischen Nachdrucken die einzige Option. Sie muss vor dem Anbringen eingekleistert werden und quellen, sonst bilden sich Blasen. Papier ist empfindlicher gegen Feuchtigkeit und beim Entfernen aufwendiger — dafür gibt es Muster, die es nur so gibt.

Textil- und Naturtapeten

Seide, Leinen, Gräser, Kork oder Naturfurnier. Diese Tapeten wirken körperlich: Man sieht die Struktur im Streiflicht und spürt sie mit der Hand. Sie verlangen einen einwandfrei glatten, gleichmäßig saugenden Untergrund und eine ruhige Hand, weil sich Kleisterflecken auf der Oberfläche nicht mehr entfernen lassen. Für ein Esszimmer, ein Schlafzimmer oder eine Empfangswand ist es der stärkste Auftritt, den eine Wand haben kann.

Fototapete und Digitaldruck

Ein Motiv über die ganze Wand, auf Ihr Maß gedruckt. Wir nehmen die Fläche vorher genau auf, weil bei Digitaldruck jede Bahn nur an eine Stelle passt — anders als bei Rollenware gibt es keine Reserve. Bei eigenen Motiven achten wir mit Ihnen auf die Auflösung: Was auf dem Handy scharf aussieht, ist auf drei Metern Breite oft nicht mehr zu gebrauchen.

Die Vorarbeit ist die halbe Tapete

Eine Tapete verzeiht nichts. Jede Delle, jeder Kleisterrest und jeder Farbunterschied im Untergrund zeichnet sich später ab — bei glatten und glänzenden Oberflächen besonders deutlich.

Deshalb prüfen wir zuerst, wie tragfähig und wie saugend die Wand ist. Alte Raufaser kommt herunter, Kleberreste werden abgewaschen, Löcher und Risse gespachtelt und geschliffen. Danach folgt eine Grundierung, die das Saugverhalten der Fläche ausgleicht — sonst zieht die Wand an einer Stelle den Kleister sofort weg und an der nächsten gar nicht, und die Bahn hält unterschiedlich. Bei stark saugenden oder gemischten Untergründen setzen wir eine Makulatur ein: eine Zwischenlage, die eine gleichmäßige Fläche schafft und das spätere Entfernen erleichtert.

Bei kritischen Untergründen — alte Leimfarbe, Nikotin, durchschlagende Wasserflecken — wird zusätzlich isoliert. Wer diesen Schritt weglässt, sieht die Flecken nach wenigen Wochen durch die neue Tapete.

Muster ansetzen: worauf es wirklich ankommt

Beim Muster entscheidet sich, ob eine Wand ruhig wirkt oder unruhig. Zwei Begriffe sollten Sie kennen, wenn Sie im Tapetenbuch blättern.

Der Rapport ist die Höhe, nach der sich ein Muster wiederholt. Je größer er ist, desto mehr Verschnitt entsteht — bei einem Rapport von 64 Zentimetern und einer Raumhöhe von 2,50 Metern kann eine ganze Bahn pro Rolle übrig bleiben. Das ist kein Aufschlag, den wir erfinden, sondern Material, das rechnerisch anfällt. Wir kalkulieren das vorher aus, damit Sie nicht mitten in der Arbeit eine Rolle nachbestellen müssen, deren Farbcharge nicht mehr passt.

Der Versatz beschreibt, ob Bahnen gerade oder versetzt aneinander stoßen. Bei versetztem Ansatz muss jede zweite Bahn um die halbe Rapporthöhe verschoben werden. Wir setzen die erste Bahn dort an, wo sie am wenigsten auffällt, und arbeiten von dort in beide Richtungen — bei Schrägen, Erkern und Altbaufenstern ist das ein eigenes Handwerk.

Tapete entfernen, ohne die Wand zu zerstören

Wenn alte Tapete runter muss, ist der Zustand darunter die eigentliche Frage. Vliestapete lässt sich meist trocken abziehen. Mehrfach überstrichene Raufaser sitzt dagegen oft so fest, dass sie beim Lösen den Putz mitnimmt. Wir perforieren, feuchten kontrolliert an und arbeiten von der Fläche her — und sagen Ihnen ehrlich, wenn der Untergrund danach gespachtelt werden muss, statt es hinterher als Nachtrag auf die Rechnung zu schreiben.

Beratung mit dem Tapetenbuch in der Hand

Eine Tapete am Bildschirm auszuwählen geht fast immer schief. Farbe, Glanz und Struktur ändern sich mit dem Licht im Raum. Kommen Sie in unseren Showroom am Fürstenwall 70 in Düsseldorf: Dort liegen die aktuellen Kollektionen, Sie sehen die Muster in echtem Licht und können sie neben Ihre Wandfarbe oder eine Bodenprobe legen. Wer eine Wand lieber ohne Tapete gestalten möchte, findet bei den kreativen Oberflächen und den Edelputzen die Alternative.

Jetzt Tapezierarbeiten anfragen

Sagen Sie uns in zwei Sätzen, welcher Raum es ist und ob alte Tapete runter muss — wir sehen uns die Wände an und Sie bekommen ein Festangebot. In Düsseldorf meist innerhalb weniger Tage, in Ratingen ebenso.

Telefon: 0211 87979968
Oder direkt über das Anfrageformular.