Hochwertige Lack- und Lasurarbeiten für Ihre Oberflächen
Verleihen Sie Ihren Einrichtungsgegenständen neuen Glanz. Ob alte Türblätter, Fenster, Geländer oder ein in die Jahre gekommener Einbauschrank: Wir überarbeiten Lack- und Lasurflächen so, dass sie aussehen wie neu — oft für einen Bruchteil dessen, was ein Austausch kostet.
Was wir lackieren und lasieren
Türen und Zargen
Der häufigste Auftrag und der mit dem größten Effekt. Vergilbte weiße Türen aus den Neunzigern werden wieder rein weiß, dunkle Furniertüren lassen sich deckend überarbeiten. Wir bauen die Türblätter aus, nehmen Bänder, Schlösser und Drücker ab, schleifen an, grundieren und lackieren — Türblatt und Zarge getrennt, damit keine Kanten verkleben. Was Sie danach sehen, ist eine glatte Fläche ohne Pinselstriche, keine überstrichene Tür.
Fenster und Fensterbänke
Bei Holzfenstern ist Lack kein Schmuck, sondern Bauteilschutz. Reißt die Beschichtung an der Wetterseite auf, zieht Wasser ins Holz und der Rahmen arbeitet. Wir schleifen bis auf tragfähigen Grund, behandeln offene Stellen vor und beschichten in mehreren Aufträgen — außen mit deutlich höherer Schichtstärke als innen.
Heizkörper
Alte Rippenheizkörper werden mit Heizkörperlack überarbeitet, der die Betriebstemperatur ohne Vergilben aushält. Wichtig ist, was vorher passiert: entfetten, Rost entfernen, grundieren. Wer direkt auf den alten Lack sprüht, hat nach einer Heizperiode Abplatzer.
Einbaumöbel und Küchenfronten
Eine solide Küche wegzuwerfen, weil die Farbe nicht mehr gefällt, ist teuer. Fronten aus MDF, Spanplatte mit Melaminbeschichtung oder Massivholz lassen sich lackieren — jede Materialart mit ihrem eigenen Haftvermittler. Bei glatten Kunststoffoberflächen entscheidet die richtige Grundierung darüber, ob die Beschichtung Jahre hält oder sich am Griffrand löst.
Treppen und Geländer
Stark beanspruchte Flächen, bei denen die Wahl des Lacksystems über die Haltbarkeit entscheidet. Trittflächen brauchen eine andere Beschichtung als Wangen und Handläufe, und ein Handlauf, der sich nach dem Lackieren klebrig anfühlt, war das falsche Produkt.
Lack oder Lasur — der Unterschied
Beides schützt, aber sie tun es unterschiedlich, und die Entscheidung ist nicht rückgängig zu machen.
Lack deckt. Er bildet einen geschlossenen Film auf der Oberfläche, die Holzstruktur verschwindet, dafür ist die Fläche gleichmäßig, gut zu reinigen und in jedem Farbton möglich. Lack lässt sich in Seidenmatt, Seidenglanz oder Hochglanz ausführen — je glänzender, desto sichtbarer wird jede Unebenheit im Untergrund. Deshalb kostet Hochglanz mehr: nicht wegen des Materials, sondern wegen der Vorarbeit.
Lasur lässt das Holz sichtbar. Sie dringt ein statt aufzuliegen, betont die Struktur und verändert den Ton, ohne ihn zu verdecken. Für schöne Hölzer, die man sehen will, und für außen, weil Lasuren nicht flächig abplatzen, sondern gleichmäßig abwittern — was die Renovierung später einfacher macht.
Eine Regel, die wir Kunden ungern verschweigen: Von Lasur auf Lack ist jederzeit möglich. Von Lack zurück auf Lasur nur mit vollständigem Abbeizen oder Abschleifen. Wenn Sie unsicher sind, entscheiden Sie sich lieber später.
Wasserlack oder Lösemittellack
Moderne wasserbasierte Lacke stehen den lösemittelhaltigen in Härte und Deckkraft kaum mehr nach, riechen erheblich weniger und vergilben nicht. Für Innenräume, in denen weiter gewohnt wird, sind sie fast immer die richtige Wahl — besonders in Kinderzimmern und bei Allergikern. Lösemittelhaltige Systeme setzen wir dort ein, wo es technisch begründet ist: bei sehr harzreichen Hölzern, stark beanspruchten Außenbauteilen oder wenn ein Altaufbau nichts anderes verträgt. Wir sagen Ihnen, welches System wir vorschlagen und warum.
Spritzlackierung: die glatte Oberfläche
Für die perfekte Fläche lackieren wir im Spritzverfahren. Der Unterschied ist mit der Hand zu fühlen: kein Pinselstrich, keine Rollenstruktur, ein gleichmäßiger Film über die ganze Fläche. Wir bauen die Gegenstände aus, bearbeiten sie an einem geschützten Ort und bauen sie fertig wieder ein.
Das Verfahren ist zudem schneller — bei vielen Türen in einem Objekt spart es Tage. Was es braucht, ist Vorbereitung: Alles, was keinen Lack bekommen soll, muss sauber abgeklebt und abgedeckt werden. Diese Zeit steht in unserem Angebot als eigener Posten, weil sie der Grund dafür ist, dass das Ergebnis stimmt.
Was Sie vorbereiten können
Räumen Sie die Flächen frei, die wir bearbeiten sollen — Schränke leeren, Bilder abnehmen, Gardinen ab. Wir decken alles Übrige ab und schützen die Böden. Wenn Türen ausgebaut werden, überlegen Sie vorher, welche Räume in dieser Zeit ohne Tür auskommen; bei Bad und Schlafzimmer planen wir das mit Ihnen. Abends ist die Baustelle aufgeräumt, und Sie können in der Wohnung bleiben.
Passt gut zusammen
Lackarbeiten kommen zum Schluss, nach Wänden und Decken und nach der Bodenverlegung. Wenn alles aus einem Betrieb kommt, stimmt die Reihenfolge von selbst und niemand deckt zweimal ab. Farbtöne stimmen Sie am besten im Showroom am Fürstenwall 70 ab — ein Weißton neben dem anderen zu sehen, ist etwas völlig anderes, als ihn auf dem Bildschirm auszuwählen.
Jetzt Lackarbeiten anfragen
Schreiben Sie uns, um welche Bauteile es geht und wie viele — Türen, Fenster, Heizkörper, Küche. Wir sehen sie uns an und Sie bekommen ein Festangebot pro Stück, nicht pauschal. In Düsseldorf meist innerhalb weniger Tage, in Ratingen ebenso.
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