Wände selbst streichen oder den Maler rufen? Die ehrliche Rechnung
Ein Wochenende, zwei Eimer Farbe, drei Rollen — und am Sonntagabend sieht das Wohnzimmer aus wie neu. So steht es im Baumarktprospekt.
Die Wahrheit kennt jeder, der es einmal gemacht hat: Sonntagabend ist die Hälfte geschafft, die Kanten sind wellig, und im Streiflicht sieht man jede Bahn.
Trotzdem ist Selbststreichen nicht immer die falsche Entscheidung. Hier ist die ehrliche Rechnung — von einem Malermeisterbetrieb aus Düsseldorf, der davon lebt, dass Sie ihn beauftragen. Gerade deshalb sagen wir Ihnen auch, wann Sie uns nicht brauchen.
Wann Selbermachen völlig in Ordnung ist
Ein Raum mit glatten, hellen Wänden, der einfach nur frisch werden soll: Das können Sie selbst. Wenn der Untergrund trägt, keine Flecken durchschlagen und Weiß auf Weiß kommt, ist das Risiko klein. Sie brauchen gutes Werkzeug — eine Rolle für zehn Euro statt drei, ein sauberes Abklebeband — und einen Tag mehr Zeit, als Sie eingeplant haben.
Auch die Garage, der Kellerraum, das Gartenhaus: Machen Sie es selbst. Dafür einen Betrieb zu bezahlen wäre Verschwendung.
Wo es regelmäßig schiefgeht
Es gibt vier Situationen, in denen wir gerufen werden, nachdem es schon einmal jemand versucht hat. Sie kosten dann doppelt: einmal das Material vom ersten Versuch, einmal unsere Arbeit inklusive Rückbau.
Dunkle Farbe auf heller Wand — oder umgekehrt. Ein tiefes Blau deckt nicht in zwei Anstrichen aus dem Stand. Ohne getönte Grundierung werden es vier oder fünf, und jeder Ansatz bleibt sichtbar. Der Rückweg von Dunkel nach Hell ist noch mühsamer.
Flecken, die wiederkommen. Nikotin, Wasserränder, Ruß und Fett lachen über normale Wandfarbe. Sie schlagen nach zwei Wochen wieder durch, egal wie oft Sie streichen. Solche Stellen brauchen einen Absperrgrund — das richtige Produkt, nicht mehr Farbe.
Decken. Die härteste Disziplin. Über Kopf, gegen das Licht, ohne Ansätze — an Decken erkennen wir sofort, ob ein Profi am Werk war. Wer hier spart, sieht es jeden Abend beim Fernsehen.
Altbau. Leimfarbe, sandender Putz, Risse: Im Düsseldorfer Altbau ist die Wand selbst das Thema, nicht die Farbe. Dazu haben wir einen eigenen Artikel geschrieben.
Die Rechnung, die niemand aufmacht
Selbermachen ist nicht kostenlos. Rechnen Sie einmal ehrlich: Farbe und Werkzeug, Abdeckmaterial, zwei volle Tage — bei vielen Menschen sind das zwei Urlaubstage. Dazu das Risiko, dass es nicht wird und Material plus Zeit verloren sind.
Ein Maler rechnet dagegen mit Positionen, die Sie vergleichen können. Was in so einem Angebot steht und warum seriöse Betriebe keine Pauschalen am Telefon nennen, haben wir im Artikel Was kostet ein Maler? aufgeschrieben.
Der Mittelweg, den kaum jemand kennt
Sie können teilen. Wir übernehmen das, woran Laienarbeit scheitert — Decken, Vorarbeiten, dunkle Töne, Absperren von Flecken — und Sie streichen die unkritischen Wandflächen selbst. Das drückt den Preis spürbar und das Ergebnis bleibt sauber. Sagen Sie es einfach bei der Besichtigung; wir kalkulieren das getrennt.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, ein Zimmer streichen zu lassen?
Ein normal großes Zimmer mit gutem Untergrund ist für uns ein Tagesauftrag — inklusive Abkleben und Aufräumen. Kommen Spachtelarbeiten oder ein Farbwechsel dazu, werden es zwei Tage, weil Zwischenschritte trocknen müssen.
Muss ich die Möbel ausräumen?
Nein. Wir rücken die Möbel in die Raummitte und decken alles doppelt ab. Nur freigeräumte Wandflächen sollten es sein — Bilder ab, Regale leer.
Kann man während der Malerarbeiten in der Wohnung wohnen?
Ja. Wir arbeiten raumweise, moderne Farben sind emissionsarm und nahezu geruchsfrei, und abends ist die Baustelle aufgeräumt. Nur frisch gestrichene Räume sollten eine Nacht gut gelüftet werden.
Wann Sie besser gleich anrufen
Wenn mehr als ein Raum ansteht. Wenn ein Termin dranhängt, etwa ein Einzug. Wenn die Wände sichtbar Vorgeschichte haben. Und immer dann, wenn das Ergebnis repräsentieren soll — im Flur, im Wohnzimmer, im Geschäft.
Als Maler in Düsseldorf und Ratingen kommen wir vorbei, schauen uns die Räume an und sagen Ihnen offen, was sich zu vergeben lohnt und was Sie selbst schaffen. Das kostet Sie nichts außer einem Anruf: 0211 87979968 — oder direkt über das Anfrageformular.
