Tobias Mittler Malermeister

Fassade streichen in Düsseldorf: Der richtige Zeitpunkt, der richtige Aufbau

Eine Fassade wird nicht gestrichen, weil sie unansehnlich ist. Das ist nur der Moment, in dem man es bemerkt.

Gestrichen wird sie, weil die Beschichtung ein Verschleißteil ist: Sie schützt Putz und Mauerwerk vor Wasser, und wenn sie das nicht mehr tut, wandert die Feuchtigkeit ins Bauteil. Dann reden wir nicht mehr über Farbe, sondern über Putzsanierung — und über das Vielfache der Kosten.

Die Zeichen, dass es so weit ist

Streichen Sie mit der flachen Hand über die Fassade. Bleibt weißer Staub an den Fingern, kreidet der Anstrich — er hat sein Bindemittel verloren. Dazu kommen feine Risse, aufgeplatzte Stellen, grüner Algenbelag an der Wetterseite oder Putz, der hohl klingt, wenn man klopft. Jedes einzelne Zeichen heißt: Die Schutzschicht arbeitet nicht mehr richtig.

Wer jetzt handelt, braucht einen Anstrich. Wer fünf Jahre wartet, braucht oft einen neuen Putz.

Wann im Jahr gestrichen wird

Fassadenarbeit ist wetterabhängig, und zwar strenger, als viele denken. Die Fläche muss trocken sein, die Temperatur stabil über fünf Grad — auch nachts —, und pralle Mittagssonne auf frischer Farbe ist genauso schlecht wie Regen. Das ehrliche Zeitfenster in Düsseldorf reicht von April bis Oktober, mit den verlässlichsten Wochen im Frühsommer und Frühherbst.

Praktisch heißt das: Wer im Frühjahr streichen lassen will, sollte im Winter anfragen. Die guten Wochen sind bei allen Betrieben zuerst weg.

Was eine Fassadensanierung wirklich umfasst

Der Anstrich selbst ist der kleinste Teil. Vorher kommt die Prüfung des Untergrunds: Trägt der Altanstrich? Welches System liegt drauf — und verträgt sich das neue damit? Silikatfarbe auf alter Dispersionsfarbe etwa hält nicht ohne Vermittler. Dann Reinigung, meist mit Druck, bei Algen mit Vorbehandlung. Risse werden geöffnet und verfüllt, hohle Putzstellen ausgebessert, saugende Flächen grundiert.

Dann erst die Beschichtung, in zwei Aufträgen. Für die meisten Fassaden nehmen wir Siliconharzfarben — wasserabweisend von außen, diffusionsoffen von innen, also Schlagregenschutz ohne Dampfsperre. Bei mineralischen Altbaufassaden bleiben wir bei Silikat. Welches System auf welche Wand gehört, entscheidet der Bestand, nicht der Katalog.

Und ja: Ab dem ersten Obergeschoss braucht es ein Gerüst. Das steht als eigene Position im Angebot, denn es ist ein echter Kostenblock — ihn zu verschweigen wäre unseriös.

Warum die Spannen bei Fassaden so groß sind

Zwei Häuser, gleiche Größe, und das eine kostet das Doppelte: Das liegt fast immer am Zustand. Ein tragfähiger Altanstrich, der nur gereinigt und überstrichen wird, ist das eine Ende. Kreidende Schichten, die abgenommen werden müssen, viele Risse und Gerüst mit Dachüberstand sind das andere. Deshalb gibt es seriöse Fassadenpreise nur nach Besichtigung — die Gründe dahinter erklärt unser Artikel Was kostet ein Maler?.

Häufige Fragen

Wie lange hält ein Fassadenanstrich?

Mit richtigem System auf geprüftem Untergrund 10 bis 15 Jahre, an Wetterseiten etwas weniger. Ein Anstrich auf ungeprüftem Altanstrich kann dagegen nach zwei Wintern abblättern — deshalb ist die Prüfung vorher keine Formalie.

Muss für jede Fassade ein Gerüst gestellt werden?

Beim Bungalow reicht gelegentlich der Rollgerüst-Einsatz, ab dem ersten Obergeschoss ist ein Fassadengerüst Vorschrift und Voraussetzung für saubere Arbeit. Es steht bei uns als eigene Position im Angebot.

Was ist mit Algen an der Wetterseite?

Die Fläche wird vorbehandelt und gereinigt, danach kommt ein Anstrich mit geringer Wasseraufnahme. Ganz verhindern lässt sich Bewuchs an schattigen Nordseiten nie — verlangsamen deutlich.

Anfragen — am besten vor der Saison

Wir besichtigen Ihre Fassade in Düsseldorf, Ratingen — etwa in Gerresheim und Lintorf, wo viele Ein- und Zweifamilienhäuser anstehen — und dem Kreis Mettmann, prüfen den Untergrund und erstellen ein Festangebot mit allen Positionen: 0211 87979968 oder über das Anfrageformular.

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